Laurens van Rooijen
,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
16.01.2026
Cane Creek sorgt mit dem «HCR System» für eine aufgeräumte Optik an Rennvelo- und Mountainbike-Lenkern.
Im Premium-Segment führt kaum ein Weg an vom Lenker aus komplett im Innern verlegte Leitungen und Zügen vorbei. Die Integration ist dabei längst nicht mehr nur an Rennvelos ein Thema, sondern auch bei Mountainbikes.
So hübsch das aussieht, verkompliziert es aber auch einfache Wartungsarbeiten – und erschwert gar die Anpassung der Lenkzentrale an die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse. Genau hier setzt Cane Creek mit dem «HCR System» (die Abkürzung steht für «Hidden Cable Routing») an, das mit einem besonderen Augenmerk auf einfacheres Arbeiten in der Werkstatt entwickelt worden ist.
Im Unterschied zu vielen anderen System auf dem Markt werden die Leitungen und Züge beim «HCR System» nicht durch den Vorbau und die Distanzscheiben des Vorbaus geführt: Stattdessen hat Cane Creek eine Aussparung in die Unterseite des Vorbaus integriert und bietet zudem passende Distanzscheiben aus Aluminium mit integrierter Führung für die Züge und Leitungen.
Dadurch können die Lenkerhöhe und die Vorbaulänge variiert werden, ohne Bremsleitungen abhängen und in der Folge neu entlüften zu müssen. Für lange Serviceintervalle sorgt die sorgsame Abdichtung des Systems.
Laut Cane Creek kann sich auch das Gewicht des «HCR Systems» sehen lassen – was umso wichtiger ist, als dieses Produkt für Rennräder und Gravelbikes gedacht ist, wo das Gewicht eine wichtige Rolle spielt.
Laut dem Hersteller lassen sich allein am Vorbau im Vergleich zu vielen am Markt erhältlichen Produkten 16 g bis 68 g sparen und beim Steuersatz im Vergleich zu einer oft verbauten Variante eines Mitbewerbers weitere 30 g. Und das ohne Abstriche bei den aus rostfreiem Stahl gefertigten «Hellbender»-Steursatzlagern.

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